JUGENDFEUERWEHR GINNHEIM
Ferienfreizeit der Jugendfeuerwehren Berkersheim, Rödelheim und Ginnheim 2010 in Südtirol


Oben: Das erste Ziel: Die Knuttenalm auf 1911 Meter über dem Meer
oben: Auf der Knuttrnalm / unten: Kuh-Siesta

Oben: Auf der Chemnitzer Hütte auf 2420 M über d. Meer bei nur 11° C
Oben: In den Felsen
Oben: Die Lila Kuh
Oben und unten: Sport und Spaß am "freien Mittwoch"
Unten: Im Hochseilgarten

Oben und unten: Im Hochseilgarten

Unten: Unsere Kids werden gefoltert ;-)
Unten: Von Burgfraulleins , Rittern und Knechten 
Unten: Eis im Café Domino
Unten: Am Gipfelkreuz
Unten: Panorama

Oben und Unten: Im Stollen
Unten: Ausstieg aus dem Stollen

oben: Einer der selbstgebauten Steingrills

oben und unten: Im Bergwerk
Montag, 05.07.2010
Nachdem es um acht Uhr
Frühstück gab haben wir uns zum Aufbruch fertig gemacht. Wir sind auf die
Knuttenalm gewandert und hatten danach die Möglichkeit in Sand in Taufers
einkaufen zu gehen und uns die Stadt an zusehen. Nachdem wir wieder zur
Jugendherberge gefahren sind, hatten wir Zeit zur freien Verfügung. Die Meisten
sind in den Pool der Jugendherberge gegangen, einige wollten aber Volleyball
spielen. Der Pool wurde schnell zu kalt, so dass alle ihn verlassen haben. Die
Teamer hatten nun Zeit sich auszuruhen, da wir alle Volleyball spielten und die
anderen ruhten sich ebenfalls aus. Zum Abendessen gab es Bratkartoffelchips mit
Braten. Nachdem Essen zog es die Meisten wieder aufs Volleyballfeld.
Natascha und Barbara (JF Ginnheim)
Dienstag, 06.07.2010
Heute am 6.7.2010, sind
wir um 7:50Uhr
aufgestanden, haben uns gewaschen und die Zähne geputzt.
Danach ging es zum Frühstück.
Anschließend trafen wir uns an den Autos und machten die Planung des
Tagesverlaufs. Dann fuhren wir mit 4 Autos in die Berge.
Wir stiegen aus und gingen alle
gemeinsam los, allerdings verstreuten wir uns über die ganze Strecke. Als wir
am Anfang losgingen war es noch schön warm, alle 500 Meter wurde es kälter und
fing dann irgendwann an zu regnen. Fast oben war es dann richtig stürmig. Als
wir uns dann alle oben auf 2400 Metern
über dem Meeresspiegel versammelt hatten, gab es Essen. Einige aßen Suppe
andere aßen Brot mit Käse. Am Ende bekamen alle noch eine heiße Schokolade,
dabei konnte man eine schöne Sicht genießen. Es gab noch ein Abschlussfoto und
es ging wieder nach unten.
Auf dem Rückweg haben wir uns
ebenfalls zerstreut. Ein und eine halbe
Stunden später waren wir dann alle unten und sind wieder Nach Hause gefahren.
Erst haben wir uns ausgeruht. 20 min. später sind wir alle in den Pool.
Nachdem haben wir uns in die
Sonne gelegt und sind getrocknet. Wir haben auch Volleyball gespielt. Um 18:00Uhr gab es Abendessen.
Lukas und Heiko (JF Berkersheim)
Mittwoch 07.07.2010
Heute ist Chilltag. Viele spielen Volleyball oder Football, manche aber schlafen oder hören Musik.
Nach dem Mittagsessen hatten wir freie Zeit und haben viel quatsch gemacht
:D
Danach sind wir nach Sand gefahren und haben dort eingekauft und Eis gegessen.
Wo wir wieder da waren sind viele in den Pool gesprungen oder haben sich gesonnt…
Alle waren glücklich, besonders Simon, da es Schnitzel gab…
Nach dem Sieg von Deutschland werden wir bis tief in die Nacht feiern.
Lena und Michelle (JF Rödelheim)
Donnerstag 08.07.2010

Heute sind wir wie gewohnt viel zu früh aufgestanden um zum Frühstück zu gehen.
Nachdem die Meisten sehr kalt geduscht hatten, sind wir mit den MTFs in einen sehr sehr coolen Kletterwald gefahren.
Vom Parkplatz mussten wir alle noch eine halbe Stunde den Berg hinaufkrackseln.
Dort oben angekommen wurden wir von zwei halb Italienern und halb Österreichern eingewiesen,
die einige Teilnehmer der Freizeit äußerst knaggisch fanden. Nach der mehr oder weniger erfolgreichen Tour durch die Bäume
fanden wir uns am anliegenden Bach ein, um Grillhähnchen zu verspeisen. Während der Rückfahrt wurden wir fast durch heiße Ledersitze
gegrillt.
Am Rinsbacherhof angekommen, rannten wir in unsere Zimmer und zogen uns in Rekordzeit um,
um die Belgier aus dem Pool zu vertreiben. Gegen drei Uhr trafen wir uns für eine gepflegte Runde Fußball.
Teilweise waren wir besser als unsere Jungs in Durban. Nach dem die Meisten geduscht hatten, trafen wir uns im Gemeinschaftsraum,
um einen besonderen Anlass zu feiern: Natascha hatte Geburtstag. Nachdem wir Den Kuchen verspeißt hatten, hatten wir ein bisschen
Freizeit und um 6 gab es dann Abendessen (Pizza).
Danach stand die restliche Zeit zur freien Verfügung.
Um 22 Uhr waren die Meisten schon wieder geduscht und lagen schon im Bett. Andere schauten noch einen Film und schliefen
teilweise in einem oder mehreren Betten ein.
Jan-Hendrik, Katharina, Dominic (JF Ginnheim)
Freitag 09.07.2010

Heute sind wir über die Reinbachfälle zur Burg Taufers gewandert. Wir haben eine Mittagspause im kühlen Wald eingelegt. Als wir dann endlich oben waren haben sich alle ein Eis oder eine Cola bestellt. Als es klingelte begann unsere Führung; ein älterer Herr erklärte uns, wie man früher lebte und zeigte uns die Burg und deren Foltergeräte. Nach der Besichtigung gingen wir alle noch mal durch die Burg und guckten.
Danach liefen wir in die Stadt Sand: Dort aßen wir ein Eis und kauften Getränke ein.
Als wir wieder hier waren schrieben wir den Bericht und
hörten den Gesang von Roland unter der Dusche.
Alle aßen Abendbrot und schliefen Glücklich ein!
Lena (JF Rödelheim) Heico und Lukas (JF Berkersheim)
Samstag, 10.07.2010
Gruppenbild vor dem Abstieg im Stollen:
Um 7:10 Uhr war Frühstück angesagt, wo es wie immer das übliche zu essen gab.
Als wir fertig waren, packten wir unsere Taschen und trafen uns anschließend um ca. 9 Uhr an den Fahrzeugen. Die Fahrt zum Falzarego Pass dauerte ca. 1 bist max. 1 ½ Stunden. Dort angekommen, hieß es, „ABSITZEN“ und „ANTRETEN“ vor den Fahrzeugen. Nach einer kleinen Besprechung stiegen wir um in die Gondelbahn, die uns bis fast ganz nach oben auf den Berg in die Höhe von ca. 2850 Metern brachte. Dort machten wir eine kleine Rast, um uns dann alle zu stärken, und die Atemberaubende Landschaft zu genießen. Natürlich dürfen wir die Mühlwälder Jugendfeuerwehr nicht vergessen, die uns an diesem Tag begleitet hat. Sie war mit 5 Personen anwesend (4 Jugendliche und ein Betreuer). Während der Rast wurde gefragt, ob jemand Lust habe, den Berggipfel zu besteigen. Dieser Weg, von der Bergstation bis zu dem Gipfelkreuz dauerte ca. 5-10 Minuten. Nach der Rückkehr der Personen, die auf dem Gipfel waren, wurden noch ein Paar Gruppenfotos geschossen.
Um 12 Uhr ging es dann endlich los und wir machten uns auf den Weg zum Einstieg der Katakomben des ersten Weltkrieges. Dieser Weg zum Eingang war steinig und schwer.
Als wir am Eingang der Katakomben angekommen waren, ging es endlich ins Dunkle, wo man sich nur mit einem Helm und einer Taschenlampe den Weg durch dir Katakomben schlagen musste. Das Größte Problem war, dass wir auch Leute bei uns hatten, die nicht gerade klein sind und sich in den Katakomben öfter mal den Kopf an der Decke angestoßen haben. Nach einer Einstündigen Kletterpartie durch den Berg kamen wir alle ganz erschöpft aus dem Berg. Aber wir wussten nicht, was uns bevor steht, denn der Weg von dem Ausgang der Katakomben lag in ca.2600 Metren Höhe und war nicht gerade ein Kinderspiel.
Von dort war der anspruchsvollste Weg, der uns in der ganzen Freizeit bevorstand, denn dieser Abschnitt war voll mit dem Geröll, was die Arbeiter früher aus dem Berg geschafft haben und war zugleich auch noch sehr rutschig. Unten angekommen gab es noch eine kleine Pause, um sich erstmal von der anstrengenden Tour zu erholen. Anschließend hieß es dann „AUFSITZEN“ und „ABFAHRT“. Wir fuhren zu der Feuerwehr von Mühlwald, um dort das Gerätehaus zu besichtigen. Dort warteten wir auf Wolle und seine Mannschaft, die noch Einkäufe für das anschließende Grillen erledigt hatten. Als sie dann angekommen sind, fuhren wir in ein kleines Waldstück, welches direkt an Mühlwald liegt. Dort haben wir gegrillt, uns unterhalten und viel Spaß gehabt. Als wir mit dem grillen fertig waren, packten wir unsere Sachen und fuhren nach Hause.
Im Hotel angekommen, machten sich einige für das bevorstehende Deutschlandspiel fertig, welches sie im Hotel-Pub schauten. Währenddessen zog ein Gewitter vorbei, welches schön anzuschauen war, da dieses Gewitter ein Spektakel war, das man so aus einer Großstadt nicht kennt. Um 22 Uhr war dann schon Bettruhe angesagt und somit ging der Tag dann auch zu Ende
Lars und Tobias (JF Ginnheim)
Gruppenbild nach dem Abstieg durch den Stollen:
Sonntag, 11.07.2010
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung und zum Relaxen zur Verfügung
Montag, 12.07.2010
Der Tag begann wie immer mit dem Frühstück wo wir, heute mal länger ausschlafen konnten, um 8:30 Uhr. Danach hatten wir bis um 11:00 Uhr Zeit um uns für das anschließende Grillen vorzubereiten. Während ein Teil der Teamer einkaufen waren, hat ein teil der Jugend das Essen vorbereitet. Endlich war es soweit, wir sind um 11:10 Uhr losgefahren zum Zösental. Dort angekommen haben wir erst mal uns geeignete Feuerstellen gesucht und die passenden Steine um einen „Grill“ zu bauen. Nachdem alle sieben Feuerstellen standen hatten wir ein kleines Feuerzeug-Problem, denn wir hatten nur eins zur Verfügung. Nach etlichen versuchen haben wir es geschafft ein Feuer zu entzünden, mit dem haben wir dann die anderen nacheinander entzündet. Nun gab es Freizeit für die Hälfte der Truppe. Während die einen sich um das weiter brennen des Feuers kümmerten, hatten die anderen sichtlich Spaß im uns umfliesenden Fluss. Die Steinplatten erhitzten sich nur langsam, also genügend zeit Staudämme zu bauen. Wir haben ein teil der linken Flussgabelung trocken gelegt durch das umleiten des Wassers. Die andern haben gleichzeitig auf der rechten Seite des Flusses einen Stausee gebaut, (in der Fläche von 2m²) in dem sie die Getränke frischem Gletscherwasser kühltEN. Die Anderen haben in der Zeit Feldbetten aufgebaut und das Essen zum Grillen auf den heißen Platten vorbereitet. Endlich waren die Steine heiß genug um die ersten Würstchen zu braten. Dicht gefolgt von zarten und “wenn richtig zubereitet“ saftigen Kotletts. Die “Grill Fabrik“ hatte in Massen die ZARTESTEN aber auch SAFTIGSTEN Fleischstücke. Nach dem Essen gab es lecker lecker Marshmallows. Doch die zweite Packung ist nach einer weile auf rätselhafte weise Verschwunden. Als alle satt waren gab es eine große Aufräumaktion um dann mit vollen Magen, glücklich und zufrieden zurück in die Herberge zu fahren.
Domenic und Ersan (JF Ginnheim)
Dienstag, 13.07.2010
Heute sind wir nach Prettau ins Schauberkwerk des Südtiroler Landesbergbaumuseums gefahren. Mit einer alten Bahn sind wir knapp einen Kilometer in den Stollen gefahren. Im Berg erklärte uns der Guide, wie seit über 800 Jahren Kupfererz aus dem Berg gewonnen wird.
Derzeit sind alle damit beschäftigt, ihre Taschen und Rucksäcke zu packen. Geplante Abfahrt am Mottwoch: 08:00 Uhr
Frank Knauer, Jugendfeuerwehrwart FF-Ginnheim
Mittwoch, 14.07.2010
Heute ist Abfahrtstag.
Nachdem wir um 6.00 Uhr aufgestanden sind, die letzten Sachen gepackt und die Zähne geputzt haben, war das
Beladen der Fahrzeuge für die Rückreise dran. Nachdem am Vorabend die Vorbereitungen für das Packen schon weitgehend abgeschlossen waren,
blieben größere Verzögerungen aus, auch wenn einige Zimmer noch von Plastikflaschen und anderen Überbleibseln befreit werden mussten.
Um 7.10 Uhr war Frühstück und das beladen der Fahrzeuge pünktlich abgeschlossen. Nachdem sich alle sattgegessen hatten ging es um
8.00 Uhr auf die Piste. Die Fahrt nach Frankfurt verlief Reibungslos und wurde nur von zwei Pausen zum 'Wasserlassen' und zur
Nahrungsaufnahme unterbrochen.
Um 16:45 Uhr erreichten wir den Ginnheimer Stadtweg 116 (das Gerätehaus der FF-Ginnheim) an dem sich die Wege der drei beteiligten
Jugenfeuerwehren wieder trennten. Die Heimkehrer wurden von den Daheimgebliebenen herzlich begrüßt.
Nachdem die Fahrzeuge von den gröbsten Resten der Fahrt befreit waren, wurden alle Mitreisenden nach Hause entlassen.
Clemens Ruck, Team FF-Ginnheim
